Kindertagesbetreuung
Schule
Gemeinwesen
Wohnungsnotfallhilfe
Kinder- und Jugendklubs
Jugend- und Familienhilfe
Arbeit & Qualifizierung
Sozialpsychatrische Assistenz

Welcome! verbindet - im Evangelischen Kirchenkreis Berlin Süd-Ost

 

Über das Projekt

Welcome! ist das Kooperationsprojekt zwischen dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin Süd-Ost und der SozDia Stiftung Berlin. Es baut Brücken zwischen Diakonie und Kirche und vor allem für Menschen vor Ort. Es macht Möglichkeiten sichtbar und schafft Räume zur Begegnung und Beteiligung.

Dies wurde im ersten Welcome!-Projekt deutlich, als der Fokus auf dem Willkommen, Ankommen und der ersten Integration von Menschen mit Fluchterfahrung lag. Die Auswertung der ersten Phase (2017-2019) zeigte: Das Projekt kann dazu beitragen, die Öffnung von Kirchengemeinden hin zum Stadtteil voranzutreiben, zu vielfältigen Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Kulturen und die Entwicklung von neuen Projektideen in Kooperation mit Unterkünften für Geflüchtete zu fördern und auszubauen. Außerdem wurde ein großes Interesse an einer Vertiefung interreligiöser Fragen und Begegnungen deutlich. In der Dokumentation (2017-2019) finden sich viele schöne Beispiele und eine Sammlung der Ergebnisse wieder.

In der Fortführung von Welcome! wird nun ein Fokus auf die Unterstützung einer engeren Vernetzung und Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen gelegt. Beispielsweise werden verbindende Feste oder Workshops zu konkreten Themen veranstaltet. Welcome! macht deutlich: Kirche und Diakonie gehören zusammen! Es wird erfahrbar, wenn wir gemeinsam "der Stadt Bestes" suchen!

Kontakt

Felicitas Höck: felicitas.hoeck(at)sozdia.de

Telefon: 0157 58 17 66 35

Peter Dennebaum: peter.dennebaum(at)sozdia.de

Türen öffnen - Sukkot in Schöneweide

"Türen öffnen" ist das diesjährige Motto des DWBO. Mit der Feier des jüdischen Laubhüttenfestes in Schöneweide wollen wir nicht nur Türen zwischen Diakonie und Kirche, sondern auch Türen von christlichen zu jüdischen Traditionen öffnen.

Beim Sukkot-Fest erinnern sich Jüdinnen und Juden an den Auszug aus Ägypten und die Wanderschaft des israelitischen Volkes durch die Wüste. Die Laubhütten symbolisieren die Zelte und Hütten der Wanderschaft, das Ungeschütztsein und das Vorübergehende. Migration und Flucht sind somit ein wichtiger Teil der jüdischen Identität seit Anbeginn. Die Laubhütte steht stets offen und heißt Fremde willkommen. Dieser Tradition folgend laden Welcome!-Netzwerken im Kirchenkreis Berlin-Süd-Ost in Kooperation mit TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus und der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick ein in den Garten der Novilla, Hasselwerderstraße 22, 12439 Berlin:

Eine kulinarische Begegnung | 13. Oktober, 17:00-19:00 Uhr

Ein wichtiger Teil von Identität und Kultur ist Essen. Wie sieht eine Mahlzeit aus, die durch Migration geprägt ist? Wir laden dich/Sie zu einer kulinarischen Begegnung und Gespräch ein.

Ein Konzert - Tom Dayan & Friends | 14. Oktober, 18:00-20:00 Uhr

Bei Tom Dayan treffen traditionelle jüdische Klänge auf kontemporäre Musik. Ein einmaliges Sukkot-Konzert im Garten der Novilla.

Gefördert wird das Projekt durch die Förderung "Monat für Diakonie" vom DWBO, die Partnerschaften für Demokratie Schöneweide und die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Interkulturelle Woche 2022: #offengeht!

Unsere erste Veranstaltung: am 14.09.2022 an der Novilla!

In Treptow-Köpenick führt Welcome! wieder mit Kirchengemeinden, diakonischen Einrichtungen und weiteren Organisationen der Zivilgesellschaft Aktionen zur Interkulturellen Woche durch. Wunsch nach der Kooperation der letzten zwei Jahre mit ESTAruppin e. V. war es, dass sich eine interreligiöse Gruppe Freiwilliger gründet, die eigene Aktionen konzipiert.

Wir sind an vier Standorten unterwegs:

14. September, 17:30 bis 18:30 Uhr: Garten der Novilla, Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin

22. September, 17:30 bis 18:30 Uhr: Wiese der Stadtkirchengemeinde Köpenick, Kirchstraße 4, 12555 Berlin

23. September, 9 bis 16 Uhr, Bölschestraße 87, 12587 Berlin mit dem Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen

29. September, 17:30 bis 18:30 Uhr: Baumschulenstraße 79-81, 12437 Berlin mit dem Bürgerverein Baumschulenweg

Es ist eine tolle Möglichkeit für uns alle, die eigene Bubble zu verlassen, ins Gespräch zu kommen und den Blick zu weiten - ganz nach dem Motto der Interkulturellen Woche: #offengeht!

 

Welcome! in den Gärten der Welt

Viele von uns leben in Blasen: Studierende, Erzieher*innen, Akademiker*innen. Kaum bewegen wir uns raus - oft ist es viel bequemer, unter unseresgleichen zu sein. Unser SozDia-Projekt Welcome! baut Brücken zwischen Kirche und Diakonie, will aber auch andere Grenzen aufweichen, Begegnungen ermöglichen und helfen, Beziehungen aufzubauen, wo sie vielleicht nicht selbstverständlich gewesen wären.

So war Welcome! im August auch beim Fest "Culture Meets Garden" in den Marzahner "Gärten der Welt" präsent. Im Christlichen Garten, zwischen Chinesischem Teehaus und japanischem Pavillon, stand Welcome! mit dem SozDia-Glücksrad, das Fragen zu unseren Profilthemen Vielfalt, Demokratie und Nachhaltigkeit bereithält. Das Glücksrad war ein toller Eisbrecher, um ins Gespräch zu kommen über Fragen wie "Was brauchst du zum Leben?", "Was ist dein Lieblingsfest und warum?" oder "Was bedeutet Nachbarschaft für dich?", auf die es sehr verschiedene, oft überraschende Antworten gab. Blumensamen und Gummibärchen durften als Preise natürlich auch nicht fehlen.

Neben Andachten und Musik von Gospel- und Posaunenchor war auch der paradEIS-Truck des Erzbistums Berlin Teil des Fests.  Eissorten wie das "Trostgold" und "Wagemut" luden hier zum Verweilen ein. Auch das Erzbistum will mit dem Eistruck raus aus der eigenen Bubble. Vielleicht ein guter Ansatz für uns alle?

Digitale Karte: Diakonische Einrichtungen und Evangelische Kirchengemeinden im Kirchenkreis Berlin Süd-Ost

Die Kirchengemeinden in der Nachbarschaft unserer Einrichtungen sind nach unserem Selbstverständnis als Diakonie die natürlichen Partner*innen unserer Arbeit. Doch wie oft wissen wir gar nichts oder nur kaum etwas voneinander, sind uns im Unklaren darüber, wie die Ressourcen und Kompetenzen des jeweils anderen für den gemeinsamen Auftrag gut und gewinnbringend für beide Partner*innen eingesetzt werden können.

Ein Ergebnis der Arbeit des Welcome!-Projektes ist eine digitale Karte, auf der alle diakonischen Einrichtungen und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises zu sehen sind.

Die Karte dient der Kontaktaufnahme zu den Kirchengemeinden und anderen diakonischen Partner*innen, die bei Ihnen und bei uns vielleicht ganz in der Nähe aktiv sind.

Hier geht es zur Karte in OpenStreetmap:

https://umap.openstreetmap.de/de/map/kirche-und-diakonie-im-kirchenkreis-lichtenberg-ob_5509#12/52.5054/13.5849



Vollbildanzeige

Legende zur Karte

In der Legende finden Sie alle verzeichneten Kategorien. Wie Sie sehen werden sind von Kirchengemeinden über Nachbarschafts-, Hilfs- und Notübernachtungsangeboten bis hin zu Beratungsstellen, Wohnhilfen und Pflege- und Freizeiteinrichtungen verschiedenste Angebote verzeichnet.

Die Karte wurde von Carmen Junge vom Kirchenkreisprojekt Welcome! erstellt. Es kann durchaus sein, dass Ihnen auffällt, dass die ein oder andere diakonische Einrichtung noch nicht verzeichnet ist. Wenn dem so ist oder Sie grundsätzlich Veränderungen an der Karte anregen wollen, schreiben Sie gerne an welcome(at)sozdia.de. Welcome! wird die Karte regelmäßig überarbeiten und aktualisieren.

Diakonie-Broschüre für Lichtenberg

Die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Lichtenberg hat 2020 eine Diakonie-Broschüre herausgebracht. Koordiniert wurde die Erstellung durch Hille Richers, damalige Projektkoordination von Welcome!

 

 

Anhand der vielen in der Broschüre enthaltenen Einrichtungen wird die Vielfalt von Diakonie und Kirche im Bezirk deutlich. Sie kann damit als Nachschlagewerk genutzt werden, um enger zusammenzuarbeiten und mehr voneinander zu erfahren. Diakonie und Kirche gehören zusammen, deshalb stellen sich diakonische Träger, Einrichtungen, Vereine (im Verbund der Diakonie) und evangelische Kirchengemeinden vor. Sie verstehen sich als Partner*innen für Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern, Vereinen, Politik und Verwaltung - im gemeinsamen Einsatz für das Gemeinwohl: "Suchet der Stadt Bestes".

 

>> Die Broschüre als Barrierefreies PDF