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Das Team der Schulstation führt die "Giraffensprache" (Gewaltfreie Kommunikation / GFK) als soziales Gruppenangebot in den Klassenstufen 2 bis 4 durch. Die GFK vermittelt den Kindern, Probleme und Streitigkeiten auf einem friedlichen Weg ohne Schuldzuweisungen zu lösen.

 

Was ist Gewaltfreie Kommunikation / "Giraffensprache"?

Gewaltfreie Kommunikation - ein einfaches Modell um Konflikte zu lösen

Marshall Rosenberg hat den Prozess der gewaltfreien Kommunikation in den 1960er Jahren entwickelt. Rosenberg geht davon aus, dass die meisten Konflikte zwischen Personen oder Gruppen durch eine unklare Kommunikation der eigenen Bedürfnisse entstehen. Wenn Menschen eine Sprache benutzen, die Gefühle wie Angst, Scham oder Schuld provoziert, wird die Aufmerksamkeit der anderen Person eingeschränkt. Eine "gewalttätige" Sprache hindert Menschen daran, die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu begreifen. Der Konflikt verstärkt sich, weil dieser "gewaltsame" Teil Gegengewalt verursacht.

Giraffensprache - Wolfssprache

Die gewaltlose Kommunikation hat zwei Tiere als Symbole. Die Giraffe ist das Landtier mit dem größten Herzen. Ihr langer Hals verschafft ihr einen guten Überblick und Weitsicht. Die Giraffe steht für eine einfühlsame Kommunikation. Das zweite Tier ist der Wolf, der Konkurrenz repräsentiert. Die Wolfssprache steht für urteilen, kritisieren, analysieren, moralisieren und beschuldigen. Wenn wir uns ungerecht behandelt oder angegriffen fühlen, oder wenn wir eigene Wünsche durchsetzen wollen, sprechen wir gern in der Wolfssprache. Die Wolfssprache trennt, die Giraffensprache vereint.